>.<
ich bin so dumm. so dumm. so dumm.
bis 15.30 nichts gegessen. Ich hab mir Mittag geklemmt. Fruehstueck hatte ich keine Zeit mehr *o* & auch keine Schokolade nach dem GD. Aber dann? Meine ganze Familie- der Teil der Familie der mich leiden kann- war da. Also musste ich doch runter, immerhin war meine Schwester da. Meine Lieblingsschwester. Gemein? Nein sie ist toll, sie liegt klar vorne. Jedenfalls gab's mehr Kuchen als Menschen die es essen konnten >.<
Nein anders. Meine Mutter hatte nach meinen alten Essgewohnheiten eingekauft. Mehr. Mehr. Mehr. Mehr. Mehr.
Scheiße nein. Aber ich habe gegessen. Ein Stueck. Ach eins geht noch. Und noch eins ist nicht schlimm. Schlechtes Gewissen. Eine Stimme. "Fettes Alex. Mach nur weiter. Fettes Alex" eine andere sagt "iss ruhig...es ist doch okay du siehst toll aus so". Und eine leise, fluesternde Stimme gibt "uebertreibs nicht dann ist alles gut" dazu.
Die Gesellschaft hat mir nicht gepasst. Ich wollte die ganze Zeit ueber nichts als allein sein. Zurueck in mein Zimmer. Allein sein. Gesellschaft. Worte die schneiden.
Als ich ein Kind war, war ich so gut wie nie zuhause. Ich war so gut wie immer bei "Onkel" & "Tante". Nachbarn, Familienfreunde. Nahezu Familie. Sie hatten Huehner, Hunde, Hasen. Ich habe immer mitgeholfen ohne zu meckern. Freiwillig. Es so genossen. Ich weiß noch wie Onkel mir erklaert hat, warum wir Fleisch essen koennen. Ich habe es damals nicht in den Schaedel bekommen. Ich weiß noch seine Worte: "Die werden ja extra dafuer gezuechtet". Ich habe es hinterfragt, aber ihm blind vertraut. Heute bin ich Vegetarier. Aus Ueberzeugung- weil die Schlachterei & die Tierhaltung ebendieser "Objekte" einfach schrecklich sind.
Ich war jeden Tag bei Onkel & Tante. Mit der Zeit jedoch immer weniger. Heute gar nicht mehr.
Aber an diesem Morgen wurde ich von Onkel zur Stadt gefahren weil meine Eltern arbeiten mussten. Wir fuhren. Schweigen. Peinliche Stille. Nicht weinen, Alex. Nicht weinen, Alex. Ich blinzelte die Traenen in den Augenwinkeln weg. Nicht weinen, Alex. Das war das letzte was ich gebrauchen konnte. Das jemand mitbekommt wie schlecht es mir geht. Was ich tue- das ich nicht mehr esse, wie ich sollte. Das ich mir weh tue. Das andere mir weh tun. Das mein Leben aus Scherben und Asche besteht. Ich tanze auf dem Scheiterhaufen.
Ich war kurz davor in Traenen auszubrechen. Ich schaute aus dem Fenster und schaffte es, an etwas anderes zu denken als mein Leben.
In der Kirche das selbe. Ich hatte heute meine Haare hochgesteckt. Ich habe meine Freunde begrueßt. "ach das bist DU.! Alex O:" ja danke. Ich hatte nur keine Lust auf die abschaetzenden Blicke fremder Menschen. Ja ich habe schwarze Haare. Ja sie haengen mir in die Augen. Das sagt doch aber nichts ueber meine Persoenlichkeit aus <.<
Hr P. stand am Altar und redete. Ich hoerte nicht zu. Ich saß zwischen Menschen. Unwissenden Menschen. Worte. Liebe. Ich wollte es nicht hoeren. Ich wollte mir die Ohren zu halten. Laut schreien. Aber ich tat als ob nichts waere. Die Welt ist nicht bereit fuer eine depressive Alex. An was sollten sie auch sonst glauben? :D ich bin doch eine Superheldin! (:
Schlechtes Gewissen. So ein verdammt schlechtes Gewissen. Es sollte mir gut gehen- aber nein. Sobald Caro weg war kehrte...kehrte Schattenkind zurueck. Ich bin eben nie allein. Nie.

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