Freitag, 11. November 2011
Verrückt, verrückt. Was in meinem Kopf los ist, kann ich selber kaum beschreiben. Ob ich mich in etwas hineinsteiger? Ich weiß nicht genau. Was ich weiß? Ich denke an ihn wenn ich aufwache, wenn ich im Unterricht sitze, wenn ich einschlafe. Auf den Schulfluren gehe ich Extrarunden, um ihm vielleicht doch noch über den Weg zu laufen. Ich warte darauf, dass er mich ansieht, um dann wieder wegschauen zu können. Ist es das selbe beobachten, wie ich es tue? Oder nur ein flüchtiger Blick auf irgendein Mädchen im Kurs?
Ich hasse den Kurs, dennoch gehe ich mit strahlenden Augen in den Raum, genieße jede Minute. Ich bin durch die Klausur gefallen, aber das macht mir nichts aus. Ich will ihn um Nachhilfe fragen, traue mich aber nicht. In meinem Kopf sitzt ein kleines Mädchen und singt das Lied vom Selbstzweifel.
"..Und liebst du Papa?" ich schaute meine Mutter an, war mir über die Antwort nicht sicher. Ohne Zögern antwortete sie mit einem Nicken. "ja" Mir traten die Tränen in die Augen, ich schluckte das Gefühl hinunter, in Tränen auszubrechen.
"Und wie fühlt sich das an?" Mamas Blick wurde weich. Ich fragte mich, ob sie wusste, was grade in mir vorging. Sie wusste sonst auch immer mehr als irgendwer anders. "Sicherheit. Du weißt immer, es ist jemand da, der dich auffängt, egal was passiert"..
Fragen oder nicht fragen? Ich habe Angst. Immer wieder das selbe Szenario im Kopf. "Nein, doch nicht mit dir..Was denkst du dir? Alex, niemals im Leben! Haha"
Wo soll das alles hinführen? Ich fühle mich, als würde ich auf etwas warten, dass nie passiert...
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