Ich fühle mich so unsicher. Leer. Ein Windhauch und ich fliege fort. Ich hatte einen schönen Traum von einer anderen Welt. Ich war jemand Besonderes, jemand wichtiges und ich hatte eine Aufgabe. Ein Ziel Ein greifbares Ziel. Ein schöner Abend, gestern mit C. Aber alle Euphorie ist mit der Zeit verronnen und ich sitze alleine in der Dunkelheit. Ich sehne mich nach den alten Zeiten, in denen ich die selben Gefühle hegte, jedoch Menschen an meiner Seite hatte, die mir nah waren. Jetzt lasse ich niemanden an mich heran. Ich kann es nicht. Ich kann niemanden in meine Gefühle einweihen, keinen Gedanken teilen, ich bin ein Gefangener in meiner eigenen kleinen Welt. Wenn sie doch wenigstens so schön wäre wie in meinem Traum.
Aber nein. Sie ist kalt und grau. Windig und verregnet. Einsam und verlassen. Abgestorbene Bäume mit knorrigen Ästen, die im Schatten Hände zu sein scheinen, die nach mir greifen. Das Wispern des Windeshauches, der mir um die Ohren weht, die Wahrheit flüstert und eine Sehnsucht in meinem Herzen hervorruft, die unbeschreiblich ist. Ich will etwas tun. Etwas sein. Aber ich bin ein niemand. Ich gehe allein den Pfad weiter, der gepflastert ist mit Zweifel und Unsicherheit, verstrichener Zeit und Angst.
Die Worte verfolgen mich. Immer. Seit ich sie das erste Mal mit dem Herzen hörte, lassen sie mich nicht mehr los..
| "Du kannst nicht immer entzwei gerissen sein. |
| Du wirst noch viele Jahre ganz und heil sein müssen. |
| Es gibt noch so viel, woran du dich freuen |
| und was du sein und tun kannst. |
| Deine Rolle in dieser Geschichte geht weiter." |

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