Grinsekatze

Mittwoch, 8. Februar 2012

Schreiben. Schreiben. Schreiben. 
All meinen Kummer wegschreiben. Nichts passiert. Haha, wie klar das war. 
Ich habe schlechte Laune. Wirklich schlechte Laune. 
Ich schaue Scrubs. Aber auch wieder nicht. Ich schaue hin und bin woanders.
Wo ich bin, weiß ich nicht. Vielleicht in der Zukunft. 
Vor ein paar Tagen war ich völlig zufrieden. Nun bin ich ohne Rast. 
Ich suche nach etwas, was meine Laune hebt, aber nichts passiert. 
Ich laufe durch dunkle Gänge ohne ein Licht, dass mir den Weg weißt. 
Nur Schattenkind hinter mir, die leise Stimme, die mir sagt, ich solle schneller rennen, dann würde ich mehr Kalorien verbrauchen. 
Gott, was ist nur aus mir geworden? Was will ich überhaupt? 
Ich glaube, das ist die Frage. 
Ich muss herrausfinden, was ich will. 
Ich will... frei sein von Kummer. Ich will Ablenkung. Ich will hier raus und dumme Dinge tun. Ich will Fehler machen und sie bereuen. Ich will einmal anders sein als bisher. Ich will hier weg, aber bin zu kraftlos, um aufzustehen. 
Ich könnte fahren, aber wegen den Straßenverhältnissen traue ich mich nicht einmal den Roller aus der Garage zu holen, dazu war mir das kleine Spielzeug mit etwa 1500€ einfach zu teuer. 
Also zurück zur Überlegung: Was könnte ich tun? Ich habe Leinwände, Acrylfarben, Ölfarben, Aquarellfarben und Wasserfarben.. Aber keine Ideen. In meinem Kopf stürmt es wie auf hoher See und mein Willen, in einem kleinem Boot, wird hin und her geworfen wie eine Nussschale. 
Was will ich? Ich will Action, neue Erfahrungen machen. Mich mit Freunden treffen, die nicht versuchen, mich aus meinem Schneckenhaus zu holen- sondern solche, die genau wissen warum ich dort drin bin und sagen "Komm raus, wenn du kannst. Ich warte so lange hier vorne. Lass dir einfach Zeit"
Aber meine A. ist nicht da. Sie ist dort, wo ich gerne wäre: Unterwegs. 


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